Die Landgraf-Leuchtenberg-Realschule zog zwei Jahre nach der Zielvereinbarung im Nachgang der Externen Evaluation Bilanz. Begrüßen konnte Schulleiter Andreas Schaffhauser den neuen Ministrialbeauftragten Christian Ceglarek als Vertreter der Schulaufsicht sowie die Sprecherin des Evaluationsteams Susanne Ziegltrum und die Schulentwicklungsmoderatorin Sabine Groß. Im Prozess involviert waren von Anfang an auch die Elternvertreter, das Landratsamt Deggendorf als Sachaufwandsträger und natürlich die Schülersprecher.
Zu Beginn ging Konrektor Gregor Schießl noch einmal in einem kurzen Rückblick auf den Schulentwicklungsprozess der letzten Jahre ein. Neben der Fusion der beiden Osterhofener Realschulen und der Planung des Neubaus, sei die Digitalisierung das große Thema in den letzten Jahren gewesen. Er dankte der gesamten Schulfamilie für die gute Zusammenarbeit, denn nur so könne Außerordentliches erreicht werden. Sein besonderer Dank ging an das Schulentwicklungsteam, das federführend für die Umsetzung der Zielvereinbarungen aus der Externen Evaluation zuständig war. Zu diesen Vereinbarungen gehörten die Weiterentwicklung der vorhandenen Methoden sowie der Digitalisierung. Außerdem gilt es für die Zukunft, das Schulklima und Schulleben in das neue Schulhaus zu transportieren. Im weiteren Verlauf gaben die einzelnen Mitglieder des Schulentwicklungsteams einen Überblick über das bereits Geleistete.
Die verschiedenen Unterrichtsmethoden wurden auf die einzelnen Jahrgangsstufen aufgeteilt und werden dort gefestigt und eingeübt. Durch Umfragen unter den Schülern und im Kollegium wird der jeweilige Status Quo ermittelt und evaluiert. Dies gewährleistet eine große Methodenvielfalt bzw. ein umfangreiches Methodenrepertoire.
Auf dem Gebiet der Digitalisierung lernen die Schülerinnen und Schüler neben der Stärkung ihrer Medienkompetenz auch jahrgangsstufengemäß neue Handlungsfelder kennen. Auch die Eltern wurden im Digitalisierungsprozess von der Schule begleitet, z.B. durch einen Elternabend mit dem Digitaltrainer Daniel Wolff sowie digitale Elternabende und Elternsprechtage. Das Kollegium wurde ebenfalls in seiner digitalen Expertise geschult. Auch hier gab es einen Vortrag des Digitaltrainers sowie Mini-Schilfs an der Schule und fachspezifische Fortbildungen über das Referentennetzwerk.
Auch das Schulleben und die Schulfamilie sind bestens mit eingebunden im Schulentwicklungsprozess. Neben den verschiedenen Aktivitäten in allen Jahrgangsstufen werden durch regelmäßige Veranstaltungen die Kontakte innerhalb und außerhalb gepflegt und so das äußerst positive Schulklima weiterentwickelt.
Der neue Ministerialbeauftragte bestätigte in seinem Schlusswort der Schule eine hohe Qualität in der Schulentwicklung und resümierte „auch wenn der Imagefilm der Schule erst im neuen Schulhaus gedreht werde, sei das, was gezeigt wurde, schon ein Imagefilm gewesen.“
Bevor nun Schulleiter Andreas Schaffhauser zu einem kleinen Umtrunk einlud, ließ auch er es sich nicht nehmen, allen an diesem Prozess Beteiligten seinen großen Dank auszusprechen. Die Schulfamilie funktioniere, das Kollegium sei als Team hervorragend und Elternbeirat und Schülersprecher großartig, so der Direktor. Ein besonderer Dank galt seinem Stellvertreter Gregor Schießl als verantwortlichen Leiter des Schulentwicklungsteams sowie allen Mitgliedern und Referenten dieser Veranstaltung.


