Die Geschichte der antiken Römer fasziniert seit Jahrhunderten Millionen von Menschen und bildet zugleich einen wichtigen Schwerpunkt im Geschichtsunterricht der 6. Klassen. Doch welche Spuren hat diese große Kultur in unserer Heimat hinterlassen? Nirgendwo lässt sich das so gut nachverfolgen wie im Museum Quintana in Künzing, wohin die Klassen 6a und 6c (21. Juli) sowie 6b und 6d (23. Juli) eine Exkursion machten.
Nach einer etwa 1,5-stündigen Wanderung kamen die Gruppen im Museum an und tauchten dort in die römische Geschichte der Region ein. Museumsleiter Dr. Roman Weindl führte kurzweilig durch die Ausstellung und machte deutlich, wie stark die Römer in Künzing und entlang der Donau präsent waren. Im Mittelpunkt standen das Kastell am Donaulimes, das Amphitheater und die Ausrüstung eines Legionärs.
Ganz im Zeichen moderner Museumsdidaktik stand die neue Archäologie-Challenge unter Anleitung von Museumspädagogin Monika Karl. In einer Art Escape Room untersuchten die Schülerinnen und Schüler etwa echte archäologische Fundstücke oder sammelten die Ausrüstung eines Legionärs der späten Kaiserzeit, während ein Countdown von 45 Minuten unerbittlich runterlief. Wer alle Aufgaben richtig löste, durfte im Bonusspiel um den Hauptpreis spielen. Das kreative Konzept verband Geschichte mit Teamgeist und kam bei allen sehr gut an.
So bildete die Exkursion den passenden Abschluss des Geschichtsunterrichts in den 6. Klassen – ein Glücksfall für unsere Schule, mit dem Museum Quintana einen so außergewöhnlichen außerschulischen Lernort in der Region zu haben.














