Sport pur in Kärnten

Achtklässler der LLR starteten ins Sommercamp am Millstätter See

Die achten Klassen der Landgraf-Leuchtenberg-Realschule erlebten vom 28.04. – 03.05.2019 einen sportlichen Höhepunkt:
Das Sommercamp in Seeboden am Millstätter See war das Ziel der 76 Schülerinnen und Schülern, das sie mit Spannung erwarteten.
Sie wurden nicht enttäuscht.

Zusammen mit den begleitenden Lehrkräften verbrachten sie äußerst abwechslungsreiche Sporttage in der von einer imposanten Bergwelt eingerahmten malerischen Gegend.

Die Schüler konnten aus einer großen Palette an attraktiven Sportarten wählen.
Angeboten wurde außer Surfen, Segeln, Klettern, Biken, Tennis, Tanz auch Reiten, Kajakfahren, Beachvolleyball und Golf.


Somit war sowohl für die Mädchen als auch für die Jungen etwas Passendes dabei. Mit entsprechend ausgebildeten,
motivierten Guides wurden die Schüler in überschaubaren Gruppen in diesen Sportarten angeleitet,
und für manch einen war es auch eine Premiere in einer neuen Disziplin.
Unbeeindruckt von den niedrigen Temperaturen gingen die Schüler ihren Wassersportarten nach

– natürlich in Neoprenanzügen.
Während auf der Hinfahrt Schnee bis in die tieferen Lagen fiel und man sich eher an eine Skilagerwoche erinnert fühlte,
klarte ab dem dritten Tag der Himmel auf und die Sonne kam zum Vorschein.
Das idyllisch am See gelegene Jugendhotel, äußerst fürsorglich geführt von Familie Steiner, erschien mit seinen Palmenkübeln
wie eine südliche Mittelmeer-Oase. Der hoteleigene Bootssteg mit Tretbooten und der Schwimmbereich wurden von den Schülern
in ihrer freien Zeit ausgiebig in Beschlag genommen. Der Sprung ins kühle Nass mit 15 Grad war für viele ein besonderes Vergnügen.
Darüber hinaus konnten die Schüler die gesamte Freizeitanlage des Sporthotels nutzen.

Der „Bunte Abend“ war der gesellschaftliche Höhepunkt für die Achtklässler am letzten Tag.
Lehrer Hans Rimböck moderierte mit Entertainer-Qualitäten den kurzweiligen Abend. Die Schüler waren tags zuvor in neun Gruppen eingeteilt
worden und hatten ein Thema bekommen, das sie vorbereitet hatten und am Bunten Abend vor Schülern und Lehrern zum Besten gaben.
Die Lehrer fungierten als Jury und bepunkteten die einzelnen Beiträge.
Eine Gruppe hatte beispielsweise ein Lied für die Sommersportwoche geschrieben und schaffte eine gute Stimmung.
Aber auch eine Tagesschau-Moderation mit dem Thema „Urlaub in Seeboden“ fand großen Anklang. Die meisten Punkte erhielt die Gruppe „Lehrer imitieren“.
Das Ratespiel sorgte bei Schülern und Lehrern für viele Lacher, galt es doch die Eigenheiten und typische Redewendungen der Lehrer zu erraten.

Während der ganzen Woche gab es für die Osterhofener Schülergruppen vorzügliches Essen, welches aus einem großen, abwechslungsreichen Buffet
bestand und nach der sportlichen Anstrengung allen schmeckte.
Durch die gute und lockere Zusammenarbeit von Lehrern und Betreuern wurde die
Sommersportwoche am Millstätter See zu einem großartigen Erfolg, den die Begleitlehrkräfte und Schüler nicht zuletzt der hervorragenden Organisation
und Vorbereitung durch Sportlehrerin Ursula Falk zu verdanken haben.



„Lasst den Tobi nicht allein!“

 

Spenden-Lauf der LLR

 

„Neun, acht, sieben, sechs, fünf, vier, drei, zwei eins – los!“


Den Countdown beim Spenden-Lauf der LLR gab am 05.03.  Ehrengast Julia Irmen im Stadion der SpVgg Osterhofen.
Die amtierende Kickbox-Weltmeisterin lief gemeinsam mit den rund 500 Schülern der LLR, einigen Lehrkräften sowie
17 Viertklässlern der Grundschule Altenmarkt für einen sozialen Zweck.
Heuer geht der Erlös des Laufs an den ehemaligen Schüler der LLR, Tobias Besendorfer.

Durch einen Bade-Unfall im letzten Jahr ist der 21-Jährige von der Halswirbelsäule abwärts querschnittsgelähmt und
muss seitdem im Rollstuhl sitzen, erzählt sein Vater Martin Besendorfer.
„Momentan ist Tobias in Reha in Bad Wildbad“.
Das Geld möchte die Familie für den Umbau des Hauses verwenden. „Tobias braucht unter anderem ein Schlafzimmer
im Erdgeschoss und einen Therapieraum“, erläutert Vater Martin Besendorfer.

Zwei Stunden, von 10 bis 12 Uhr, hatten die Läufer Zeit, so viele Runden wie möglich zu laufen. Eine Runde war dabei
1250 Meter lang und führte durch das Staddion sowie durch den Stadtpark, erklärte Sportlehrer und Mit-Organisator
des Laufs, Michael Wolff.
An der Stempel-Station konnten die Läufer jede abgeschlossene Runde abstempeln lassen. Für jede Runde bekamen die
Schüler einen bestimmten Spendenbetrag, den sie im Vorfeld von ihrem jeweiligen Sponsor zugesagt bekommen hatten,
erklärte Wolff.
„Die Höhe hängt davon ab, wie viel die Sponsoren den Kindern geben“ erläuterte Wolff. Unter den Sponsoren seien einige
Unternehmen aus Osterhofen und Umgebung, aber auch Eltern, Großeltern und Lehrkräfte, erzählt Wolff.

Vor dem Startschuss sprach Konrektor Gregor Schießl ein kurzes Grußwort. Es sei ein großer Erfolg, zu sehen, dass so viele
Tobias in der schweren Zeit unterstützen, lobte er.
Ehrengast Julia Irmen verriet vorab, dass sie von ihrem persönlichen Sponsoren 1400 Euro als festen Betrag beisteuern könne.

Nach einem gemeinsamen „Selfie“ motivierte Irmen nochmal mit den Worten:
„Lasst den Tobi nicht allein!“

Am weitesten liefen Leni Zankl (9b); Simon Kröninger (5a); Justin Röhrner (9a) mit 19 Runden, was 23,75 km entspricht!
Simon Mühlbauer und Rafael Jeßberger (beide 8b) absolvierten 18 Runden.