Die sechsten Klassen der LLR fuhren gemeinsam mit ihren Lehrkräften unter Leitung von Sportlehrerin Angelika Ruckriegel zu den Skitagen am Geißkopf. Die 65 Schülerinnen und Schüler wurden in sieben Ski- und Snowboardgruppen für Anfänger, Fortgeschrittene und Könner eingeteilt. Bei anfangs durchwachsenem Wetter freuten sich die jungen Ski- und Snowboardfahrer über den gegen Mittag aufkommenden strahlenden Sonnenschein. Schon am zweiten Tag kurvten selbst die Anfänger wettkampfmäßig am „Geißleinpark“ durch einen gesteckten Parcours.

Am Ende schafften es die Anfänger, den vertrauten „Geißleinpark“ zu verlassen und die Abfahrt am Forsthauslift zu bewältigen. Die Skitage sind eine Vorbereitung für die im kommenden Schuljahr anstehende Skischulwoche im österreichischen Obertauern. Neben dem sportlichen war auch der soziale Aspekt wichtig; so konnten sich die Schüler hier auch außerhalb der Klassenräume kennenlernen.

Für die Betreuung der Snowboardfahrer wurde extra gesorgt. Ganz besonders gefallen hatte den Skifahrern die malerische Abfahrt durch den verschneiten Wald. Für die begeisterten Ski- und Snowboardfahrerinnen und -fahrer, die alle unversehrt den Berg hinunterkamen, vergingen die drei Tage viel zu schnell.

Ideale Skiverhältnisse auf dem Geißkopf sorgten für große Freude.

Alle kamen unversehrt an der Talstation an.

Die betreuenden Lehrkräfte v.l.n.r. Michael Wolff, Andrea Bucher, Liane Eberle, Ursula Falk, Angelika Ruckriegel, Konrektorin Eva Witzlinger und Jürgen Magg zeigten sehr zufrieden mit dem Ablauf der Skitage.

Viel Sonne im hohen Norden   

Gleich in der zweiten Schulwoche machten sich 52 Schülerinnen der nun gemischten staatlichen Realschule in Osterhofen zusammen mit ihren Lehrerinnen Frau Arndt, Frau Pichlmaier, Frau Schied und Frau Stöttner-Luttner auf den Weg und besuchten die Hansestadt im Norden, die sich an diesen Tagen meist von ihrer sonnigen Seite präsentierte.
Bereits am Montagabend konnten sich die Mädchen erste Eindrücke verschaffen, denn ein nächtlicher Rundgang über die berühmt- berüchtigte Reeperbahn stand auf dem Programm.

Tapfer bestiegen die Schülerinnen am nächsten Tag die 452 Stufen der 132 Meter hohen St.Michaelis Kirche, dem Wahrzeichen Hamburgs, und wurden mit einem grandiosen Blick auf Europas zweitgrößte Hafenstadt belohnt.

       

Bei einer Stadtführung erhielten die Mädchen interessante Informationen über die Geschichte Hamburgs und besichtigten das imposante Rathaus, das Kontorhausviertel, alte Kaufmannshäuser in der Deichstraße und das Vergnügungsviertel St.Pauli.  Den Abend verbrachten die beiden Klassen dann am Elbstrand in Oevelgönne, wo sie von einer Strandbar aus den Blick auf die beleuchteten Schiffe genossen, bevor es nach Sonnenuntergang mit der öffentlichen Fähre wieder zurück zu den Landungsbrücken ging.

    

Auch eine Gruselshow der besonderen Art, das Hamburg Dungeon, bei der die Hamburger Stadtgeschichte auf schaurig-humorvolle Art vermittelt wird, ließen sich die meisten Schülerinnen nicht entgehen. Alternativ besuchten weniger nervenstarke Mädchen das Miniatur-Wunderland, die größte Modelleisenbahn der Welt mit detailgenau nachgebildeten Landschaften und Städten sowie vielen technischen Attraktionen.

Einen weiteren Programmpunkt stellte der Besuch der 2016 endlich eröffneten Elbphilharmonie dar. Auf 37 Meter Höhe bot die sogenannte Plaza, eine Aussichtsplattform, einen beeindruckenden Rundumblick auf Altstadt, Speicherstadt, Hafencity, Hafen und Elbe.  Am Abend ließen sich die Schülerinnen noch von den Wasserlichtspielen untermalt von klassischer Musik in der Parkanlage „Planten un Blomen“ verzaubern.

 

  

Nach der Besichtigung des alten Elbtunnels am nächsten Tag schipperten die Mädchen bei einer Barkassenfahrt durch die Kanäle der Speicherstadt und beobachteten die Beladung der riesigen Containerschiffe im modernen Hafen vom Wasser aus.

Höhepunkt der Reise war jedoch sicherlich der Besuch des Musicals „Aladdin“ in der „Neuen Flora“, einem der größten Musicaltheater Deutschlands.  Die auf den Disneyfilm basierende Show erzählt eine traumhafte Liebesgeschichte aus 1001 Nacht und entführte die Schülerinnen in die magische Welt des Orients.

Angefüllt mit vielen neuen Eindrücken, aber auch mit dem festen Vorsatz, der Hansestadt einen weiteren Besuch abzustatten, kehrten die Mädchen heim, um sich nun auf das anstrengende, letzte Schuljahr zu konzentrieren.

Maria Arndt

LLR-Schüler der 6. Klassen bereiteten sich auf das Skilager vor

Bei strahlendem Sonnenschein und bester Fernsicht, aber eisigen Temperaturen fanden die Skitage für die Schüler der 6. Klassen der Landgraf-Leuchtenberg-Realschule am Geißkopf statt.
Zu Beginn des dreitägigen Skikurses waren noch etwa die Hälfte der ca. 40 Schüler Anfänger.
Unter der fachkundigen Anleitung der beiden Sportlehrer Jürgen Magg und Michael Wolff erlernten sie jedoch innerhalb kürzester Zeit die Grundlagen des Skifahrens.

Die Fortgeschrittenen bzw. Könner waren währenddessen mit weiteren begleitenden Lehrkräften auf den sehr gut präparierten Pisten unterwegs und genossen die idealen Schneeverhältnisse.
Ganz besonders gefallen hatte ihnen die Abfahrt durch den verschneiten Bayerischen Wald.

Die drei Tage vergingen viel zu schnell. Alle Sechstklässler freuen sich jetzt auf die Skilagerwoche in der 7. Klasse im nächsten Schuljahr.

Einblick in die nationalsozialistische Diktatur

Kurz vor Beginn der Weihnachtsferien fuhren Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe zu den KZ-Gedenkstätten in Dachau und Mauthausen. Die Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Geschichte direkt vor Ort ist ein wichtiges Anliegen der Fachschaft Geschichte an der LLR und ermöglicht den Schülern, einen noch tieferen Einblick in die menschenverachtende Situation der Zeit des Dritten Reiches zu erhalten.
Skulptur aus ineinander verkeilten und bis zum Skelett abgemagerten Körpern in Dachau
Die Klassen 10b und 10c besuchten die KZ-Gedenkstätte in Dachau. Begleitet wurden sie von den Lehrkräften Maria Arndt und Alexandra Stöttner-Luttner. Wie zum Hohn ragte das Mahnmal mit der Skulptur aus ineinander verkeilten und bis zum Skelett abgemagerten Körpern in den grauen Dezemberhimmel, als die Mädchen, aufgeteilt in zwei Gruppen, auf dem Appellplatz standen und erfuhren, dass von den ca. 200 000 Häftlingen, die von 1933 bis 1945 im Lager waren, mehr als 30 000 Menschen die Schikanen der SS nicht überlebt hatten.
Es gab viele Möglichkeiten, im Konzentrationslager zu sterben. Bereits ein Verstoß gegen die von der SS aufgestellten Regeln wurde mit den sogenannten drei bösen B`s, Bock, Baum oder Bunker bestraft. Dies bedeutete für die Häftlinge, deren einziges „Verbrechen“ die Opposition zum Nationalsozialismus war, zumeist den sicheren Tod. Hatten die Gefangenen ihre Bettdecken in den Baracken nicht exakt glattgestrichen, so dass die Streifen der Betttücher gerade Linien bildeten, konnte dies mit Bock oder Baumhängen bis zum Tode bestraft werden. „Mich entsetzt der Zynismus, der Sadismus und die extreme Brutalität der SS-Aufseher, die keinerlei Mitleid kannten“, beschreibt eine Schülerin ihre Eindrücke.
Andere waren überrascht, als sie erfuhren, dass im KZ-Dachau so viele Menschen ums Leben gekommen waren. Die meisten starben an Hunger, an ansteckenden Krankheiten oder an der kräftezehrenden Arbeit, die entgegen dem anderslautenden Spruch auf dem Eingangstor zum Lager nicht frei machte. Vor allem nach Kriegsbeginn 1939 stieg die Zahl der Todesopfer, weshalb die Verbrennungsanlagen erweitert wurden. Hinzu kam eine als Brausebad getarnte Gaskammer, die in Dachau jedoch nicht in Betrieb genommen wurde. Dennoch erhielten die Besucher einen Einblick in das fabrikmäßig organisierte Töten, wie es in Auschwitz praktiziert wurde.
Es sei für sie unvorstellbar, mit welcher Perfektion und Menschenverachtung vor nicht allzu langer Zeit in diesem Land Menschen eiskalt getötet und verbrannt wurden, meinte eine Schülerin der LLR. Dass die Würde dieser Menschen vom ersten Schritt in das Konzentrationslager bis zum Tod, ja sogar darüber hinaus, mit Füßen getreten wurde, war für die Schülerinnen schwer fassbar. Denn sie wachsen heute in einem Deutschland auf, in dem der Grundsatz gilt: Die Würde des Menschen ist unantastbar.
Die Todesstiege in Mauthausen als Symbol für die menschenverachtende Vernichtung durch Arbeit
Die Schüler der Klassen 10d und 10e besuchten, begleitet von den Lehrkräften Brigitte Lechner und Daniel Greilich, das Konzentrationslager Mauthausen in der Nähe von Linz. Dort wurden sie von ausgebildeten Guides in drei Kleingruppen durch die Anlage geführt. So marschierten sie den gleichen Weg in das mächtige und bedrohlich wirkende Lager wie seinerzeit die Häftlinge: Sie gingen durch schwere und unbezwingbare Tore in eine andere Welt ohne Hoffnung. Die Schüler bekamen einen tiefen Einblick in die menschenverachtenden Hinrichtungsmechanismen, die zeigten, zu welchen Grausamkeiten Menschen fähig sind. Die Häftlinge hatten unter erbärmlichsten Bedingungen und mit denkbar schlechter Nahrungsversorgung schwerste Arbeiten im angrenzenden Steinbruch, dem „Wiener Graben“, zu verrichten. Sie wurden gezwungen, zentnerschwere Granitblöcke über die sogenannte „Todesstiege“ in das 31 Meter höher gelegene Lager zu schleppen. Bereits die Bezeichnung jener Treppe lässt erkennen, welche tödlichen Absichten verfolgt wurden. Unzählige Arbeiter stürzten mit ihrer Last die Treppe hinunter und rissen Mitgefangene mit in den Tod oder erlitten schwerste Verletzungen, die medizinisch nicht versorgt wurden. Manch einer bekam eine Todesspritze mit Benzol. Ab Mai 1942 wurde die erste Gaskammer zur systematischen Tötung kranker oder arbeitsunfähiger Häftlinge in Mauthausen in Betrieb genommen. Eine Rückkehr der Häftlinge in die Gesellschaft war nicht beabsichtigt und praktisch ausgeschlossen. Insgesamt waren dort in der Zeit von 1938 bis 1945 über 197 000 überwiegend männliche Häftlinge inhaftiert, wovon nachweislich mehr als die Hälfte ermordet wurden. Unter ihnen waren Gefangene aus 30 verschiedenen Nationen, Zigeuner, ehemalige Straftäter, Andersdenkende, Homosexuelle, Juden und sogenannte „Asoziale“, welche willkürlich durch die SS zu solchen erklärt wurden. Sogar Kinder und Jugendliche zählten zu den Gefangenen. Heute, 72 Jahre nach der Befreiung der Überlebenden und der Auflösung des Konzentrationslagers durch alliierte Einheiten, erinnern immer noch gewaltige und furchteinflößende Gebäudekomplexe mit ihren todbringenden Einrichtungen an diese furchtbare Zeit.
Zahlreiche Örtlichkeiten und Begebenheiten wurden in Ruhe erkundet und erklärt, bis hin zur „Mühlviertler Hasenjagd“, einer blutigen Tragödie: dem Ausbruch von 500 russischen Todeshäftlingen, denen vorerst eine spektakuläre Flucht aus dem streng gesicherten Lager gelang. Durch die Mithilfe der Bevölkerung kamen nahezu alle Häftlinge zu Tode. So trugen auch die Einheimischen ihren Teil zu dieser gnadenlosen Menschenjagd bei und wurden zu Mittätern. Das KZ-Mauthausen selbst zu erkunden, in den einzelnen Räumen zu stehen und zu wissen, dass hier viele Menschen getötet wurden, war für die viele eine ergreifende Erfahrung, die die Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken brachte.
Der Gedenkstättenbesuch in Dachau und Mauthausen zeigt einen Mosaikstein der Verbrechen des Dritten Reiches auf, der viele aufrüttelte. Gerade in der Adventszeit hoffen doch die Menschen auf ein friedliches Miteinander und eine sich zum Guten wendende Zukunft.

Die Klassen 10b und 10c besuchten das KZ in Dachau.

Die Schüler der Klassen 10d und 10e vor dem Eingangstor des KZ Mauthausen.

Bernhard Groschupfer berichtete den Schüler über das Schicksal der russischen Häftlinge.

Einblick in die nationalsozialistische Diktatur

Kurz vor Beginn der Weihnachtsferien fuhren Schüler der 10. Jahrgangsstufe in Begleitung der Lehrkräfte Daniel Greilich und Stephan Forster zur KZ-Gedenkstätte Mauthausen. Die Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Geschichte direkt vor Ort ist ein wichtiges Anliegen der Fachschaft Geschichte und ermöglicht den Schülern, einen noch tieferen Einblick in die menschenverachtende Situation der Zeit des Dritten Reiches zu erhalten.

Osterhofen. Die Abschlussklasse 10 c der Landgraf-Leuchtenberg-Realschule machte sich am 08. Juli auf, um mit ihren Lehrkräften Alexander Wohlfarth (Klassleitung) und Sabine Prebeck Sirmione am Gardasee und die umliegenden Sehenswürdigkeiten kennen zu lernen. Mit dem Bus kamen sie um 16:00 Uhr im Hotel in Sirmione an. Dort bezogen sie für 4 Tage ihr Quartier und unternahmen diverse Ausflüge in alle Richtungen: Am ersten vollen Tag ging die Reise mit dem Bus und anschließend mit dem Boot nach Venedig. Nach einer sehr interessanten Stadtführung vorbei am Dogenpalast am Markusplatz durch die engen Gassen und vielen Brücken Venedigs konnten die Schüler die Stadt auf eigene Faust erkunden. Am Donnerstag stand der Spaß im Mittelpunkt. Im Gardaland wurden alle Achterbahnen, 4D-Kinos und auch die kleineren Fahrgeschäfte getestet. Am Abend trafen sich alle Schüler mit den Lehrkräften am Gardasee zu einem gemütlichen Beisammensein, wobei einige Mutige dabei in die kalten Fluten des Gardasee sprangen. Am letzten vollen Tag ging die Fahrt nach Verona. Nach einer tollen Stadtführung mit dem Besuch der Arena konnten die Schüler die verbliebene Zeit zum Shoppen nutzen. Abends ging es dann noch mit einem langen Spaziergang durch die Altstadt zur Nordspitze von Sirmione. Ein wunderbarer Sonnenuntergang entschädigte alle für den langen Weg.

Am Samstag hieß es, die Koffer packen und wieder Richtung Heimat aufzubrechen. Am späten Nachmittag kamen alle gesund und fröhlich wieder in Osterhofen an. Die Schüler und Lehrkräfte waren sich einig, die Abschlussfahrt war für die Schüler ein toller Abschluss ihrer Realschulzeit an der LLR.

Osterhofen. Die Abschlussklasse 10 b der Landgraf-Leuchtenberg-Realschule machte sich am 08. Juli auf, um mit ihren Lehrkräften Sandra Haböck (Klassleitung) und Wolfgang Hölzl die Toskana zu erkunden. Mit dem Bus kamen sie nach 11 Stunden Fahrt ans Ziel, in die Stadt Montecatini Terme. Dort bezogen sie für 4 Tage ihr Quartier und unternahmen diverse Ausflüge in alle Richtungen: Am ersten vollen Tag ging die Reise mit dem Bus und anschließend mit dem Zug ins Gebiet „Cinque Terre“, das sowohl einen herrlichen Ausblick auf das türkisblaue Mittelmeer bot aber auch durch die malerischen kleinen Dörfer an den Steilküsten beeindrucken konnte. Bei strahlendem Sonnenschein konnten sich die Schüler dort auch in die Wellen werfen. Besonders eindrucksvoll war dies vor allem für die Schüler, die bisher noch nie am Meer waren. Der nächste Tag begann mit der Besichtigung von Pisa, wobei vor allem natürlich der Domplatz mit seinem schiefen Glockenturm im Mittelpunkt stand. Danach ging die Fahrt weiter nach Viareggio, das bekannt ist für seinen weitläufigen Sandstrand und die schöne Uferpromenade. Außerdem durfte am letzten vollen Tag ein Besuch der Hauptstadt der Toskana, Florenz, im Programm nicht fehlen. Hier war einerseits Zeit für Kultur und andererseits für ausgiebiges „Shopping“. Am Samstag hieß es, die Koffer packen und wieder den Bus Richtung Osterhofen besteigen. Gen Abend kamen alle gesund und munter wieder dort an, zusätzlich bepackt mit vielen neuen Eindrücken. Alles in allem war es eine gelungene Abschlussfahrt, die die Schulzeit an der LLR krönen konnte!