17 Jan 2019

Förderverein der LLR freut sich über das geglückte Zusammenwachsen der Osterhofener Realschulen

Mit Direktor a.D. Alfons Bauer gewinnt der Verein eine wichtige Stütze

Ganz im Zeichen der gelungenen Fusion stand die Mitgliederversammlung des Fördervereins der Landgraf-Leuchtenberg-Realschule. Vorsitzender Stefan Weinberger begrüßte im Gasthof Pirkl die anwesenden Mitglieder, besonders den stellvertretenden Bürgermeister Thomas Etschmann, die ehemaligen Direktoren Johannes Klaus Müller und Alfons Bauer sowie den Ehrenvorsitzenden Josef Zacher. Seit sechs Jahren steht Weinberger dem Förderverein vor. In seiner Rede zog er eine positive Bilanz und dankte der Vorstandschaft und der Schulleitung für die konstruktive Zusammenarbeit. Als Beispiel für die gelungene Fusion der beiden Osterhofener Realschulen nannte er den ehemaligen Schulleiter der Realschule Damenstift Alfons Bauer. Dieser hat die Vertretung für eine erkrankte Lehrkraft übernommen und unterrichtet mehrmals in der Woche an der LLR. „Als mir Direktor Sailer von dem Ausfall der Lehrkraft erzählt hat, war es für mich selbstverständlich, dass ich die Landgraf-Leuchtenberg-Realschule unterstütze. Für die ehemaligen Kolleginnen und Kollegen war das eine große Überraschung“, erklärte der aktive Religionslehrer, der sich von der positiven Entwicklung der LLR überzeugt zeigt. Auch Direktor Oliver Sailer freut sich, dass er mit Alfons Bauer nicht nur eine Krankheitsvertretung, sondern zugleich auch ein neues Mitglied für den Förderverein der LLR gewinnen konnte. „Für die Unterstützung von Herrn Bauer sind wir sehr dankbar. Sie zeigt, dass die beiden Realschulen nun wirklich zusammengefunden haben.“ Der Vorsitzende Stefan Weinberger kam in seiner Rede ebenfalls zu dem Schluss, dass die Fusion der beiden Realschulen bestens geglückt sei und sich Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte gut auf die neue Situation eingestellt haben. Die zahlreichen Aktivitäten, bei denen man das Beste aus beiden Schulen weitergeführt habe, belegten dies deutlich. „Wir als Förderverein wollen hier nachziehen und unseren Verein auch für weibliche Absolventen und für weitere interessierte Eltern attraktiv machen“, folgerte Weinberger. Die enorme Bandbreite der Unterstützungsleistungen des Fördervereins im vergangenen Jahr zeigten, dass der Förderverein eine unentbehrliche Stütze für die Schülerinnen und Schüler sei. „Wir haben wie immer versucht, außerordentliches Engagement, Talent oder Interesse zu fördern.“ Besonders mit „JECC“ (Junger Elektronik Computer Club) habe der Verein die technische Weiterbildung der Realschüler unterstützt. Dass an der LLR gleich alle drei Module des kindgerechten Technikkurses in Zusammenarbeit mit der Firma Schiller Automatisierungstechnik in Osterhofen, der Universität Passau und dem Verein „Technik für Kinder e.V. (TfK)“ angeboten werden können, sei für die Realschule ein absoluter Glücksfall. Für das erste Modul „Robotic“ wurde erst kürzlich das Erweiterungsset „Weltraum“ gekauft und neue Basisbausätze angeschafft. „So kann auch ein Mars-Rover im Unterricht gebaut und gesteuert werden“, meinte Weinberger. Für die Zukunft hat der engagierte Vorsitzende schon weitere Ideen im Kopf. Dieses Mal sollen neben den technischen auch die musischen Talente besonders gefördert werden. Kassier Sven Matzelsberger präsentierte in seinem Bericht eine umfangreiche Aktivitätenliste des Jahres 2018. Dazu gehören die Finanzierung beziehungsweise die Bezuschussung zahlreicher Busfahrten zu auswärtigen Wettbewerben und Veranstaltungen, Willkommensgeschenke für die Fünftklässler und vieles mehr. Nach der Entlastung der Vorstandschaft leitete der stellvertretende Bürgermeister Thomas Etschmann die Vorstandswahl des Fördervereins der LLR. Vorsitzender bleibt weiterhin Stefan Weinberger, Stellvertreter ist Markus Schweizer. Daneben wurden der Beisitzer Andreas Gigl, Kassenwart Sven Matzelsberger sowie der Protokollführer Daniel Greilich in ihre Ämter gewählt. Der stellvertretende Bürgermeister gratulierte den Vorstandsmitgliedern zu ihrer Wahl und hob das große Engagement des Vereins hervor. „Gerade die enge Kooperation mit den örtlichen Firmen ist für die Schüler eine gute Sache“, betonte er. Die Zusammenarbeit der Firmen im Stadtgebiet mit der LLR zahle sich auch für diese aus, denn einige Absolventen könnten später als Auszubildende gewonnen werden.  Nachdem die LLR nun im zweiten Jahr nach der Fusion „in Betrieb sei”, sehe er eine positive Entwicklung. Mit dem Neubau der Realschule 2022 und der Realisierung eines Schulcampus werde der Schulstandort Osterhofen weiter gefestigt, ist sich Etschmann sicher. Ausdrücklich begrüßte er das Bekenntnis des Landkreises hierzu. Direktor Oliver Sailer bedankte sich bei Stefan Weinberger für seine Arbeit: „Es ist großartig, was in den letzten Jahren alles passiert ist.“ Die aktive Vorstandschaft habe wichtige Projekte auf den Weg gebracht. Den Mitgliedern der Vorstandschaft sprach er seinen Dank aus und überreichte ihnen Präsente.

 

Der Vorstand des Fördervereins der LLR mit stellvertretendem Bürgermeister Thomas Etschmann (r.), Ehrenvorsitzenden Josef Zacher (3.v.l.), dem ehemaligen Schulleiter Johannes Klaus Müller (v. l.) und dem neuen Mitglied Direktor a.D. Alfons Bauer (v. r.).