17 Jan 2019

Dem afrikanischen Kontinent ein Stück weit nähergekommen

Weltenbummler Treiblmeier faszinierte mit seiner Multivisionsshow Schüler der LLR

Mit dem österreichischen Weltenbummler Rudolf Treiblmeier erlebten die Schülerinnen und Schüler der sechsten und siebten Klassen der Landgraf-Leuchtenberg-Realschule einen ganz besonderen Vormittag. Auf zwei 9 x 3 Meter großen Projektionsflächen zeigte Treiblmeier mit seinen acht lichtstarken Diaprojektoren beeindruckende Bilder vom afrikanischen Kontinent.
Die Schüler erhielten in der knapp 90 minütigen Multivisionsshow einen umfassenden Einblick in den „schwarzen Kontinent“ mit seinen Wüsten, Savannen, Regenwäldern, seiner Tierwelt und seinen Volksstämmen.


Die Reise begann in der islamischen Welt im Norden und führte durch die Weite der westlichen Sahara nach Süden. Eindrucksvoll dokumentierte Treiblmeier mit seinen Bildern das karge Leben in der Sahelzone. Die dort verbreiteten Krankheiten, die unter anderem durch eine Mangelernährung und durch Parasiten ausgelöst werden, schockierten viele Schüler. Abwechslungsreich gestaltete sich der Besuch bei den Bewohnern der Regenwälder, die in ihrer Existenz aber immer weiter bedroht werden. In der Savannenlandschaft des ostafrikanischen Grabens konnten die Schüler die faszinierende Tierwelt in den vielen Nationalparks, wie z.B. Serengeti oder Krüger beobachten.

Die alten Traditionen der Massai und deren täglicher Überlebenskampf gaben den Jugendlichen einen Blick in eine uns völlig fremde Welt. Der Referent zeigte auch atemberaubende Bilder vom höchsten Berg des Kontinents, dem Kilimanjaro, den Viktoriafällen in Sambia sowie den Sümpfen des Okawango. Weitere Höhepunkte der Reise waren die Großstädte mit ihren Gegensätzen, den Townships, und die einzigartigen Küstenlandschaften, wie z. B. die Skelettküste bis hinunter zum Kap der Guten Hoffnung. Rudolf Treiblmeier gelang es, die Schüler mit auf seine Reise durch den afrikanischen Kontinent zu nehmen: Für die Schüler der LLR eine Erdkundestunde der besonderen Art.

Bericht: Daniel Greilich